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Jahreshauptversammlung 2016 (MAMO)

veröffentlicht um 02.05.2016, 03:03 von Dirk Ziegelmeier   [ aktualisiert: 03.05.2016, 03:06 ]
Erfolge, Sorgen und klare Worte haben die Jahreshauptversammlung der Ladenburger Sportvereinigung (LSV) geprägt. Aus den Berichten der Abteilungsleiter war dieselbe Sorge herauszuhören: die Probleme mit der Hallensituation in Ladenburg. Einige Abteilungen thematisierten zudem ihre vergebliche Suche nach Trainern. Es bestehe nämlich ein allgemeiner Mangel an Trainern.

Ein weiteres Thema, das die Abteilungen des Vereins derzeit beschäftigt, stellt die Aufnahme von Flüchtlingen in den Verein dar. Dieter Höflein, der für die Abteilung Fußball sprach, versicherte: "Es klappt sehr gut mit den Jungs. Das Training macht in verständlichem Englisch sehr viel Spaß".

Die Entlastung der Vorstandschaft erfolgte per Handzeichen und ohne Gegenstimmen. Ebenfalls ohne Gegenstimmen fanden die Wiederwahlen von Reinhard Scholz als stellvertretendem Vorsitzenden, Rudi Engelhart als kaufmännischem Geschäftsführer, Barbara Scholz als Hauptkassiererin und Claudia Schmitt als Schriftführerin statt.

Jugendleiteramt neu vergeben

Im erweiterten Vorstand wurden einstimmig Berni Klodt als technischer Leiter im Gesamtverein, Rainer Kinder als Zeugwart und Dirk Ziegelmeier als Internet-Webmaster wiedergewählt. Der Posten des Jugendleiters im Gesamtverein wurde neu an Marc Schuff vergeben.

Auch die beiden Kassenprüfer Susanne Zeißner und Thomas Werner wurden in ihrem Amt bestätigt. Als stellvertretende Abteilungsleiter wählten die Mitglieder Halgard Neuß beim Tanzen, Sibylle Gerhardy im Bereich Leichtathletik sowie Holger Amend im Bereich Triathlon und Delia Jäger in der Abteilung Turnen.

Die erste Vorsitzende Petra Klodt bedankte sich bei der Stadt Ladenburg für die Dachsanierung des Antoniushofs und wies auf den neuen Newsletter "Mach mit 2.0" hin, der die eingestellte Vereinsschrift "Mach mit" ersetzen soll. "Wir verzeichnen einen Anstieg unserer Mitgliederzahl auf mittlerweile 1783.", freute sie sich.

Doch bei diesen positiven Worten der Vorsitzenden sollte es nicht bleiben. Die Auswirkungen der Hallensituation beschrieb Petra Klodt als sehr ernst: "Sportler haben den Verein verlassen, ja ganze Mannschaften kehrten der Römerstadt den Rücken".

Ziegler äußert Respekt

Durch einen Notfallplan, der von der LSV erstellt worden ist, seien zwar die "aktuellen Sportmannschaften einigermaßen versorgt, Erweiterungen in jedweder Hinsicht allerdings kaum vorstellbar", führte die Vorsitzende weiter an.

In einer kurzen Rede antwortete Ladenburgs Bürgermeister Rainer Ziegler. Er thematisierte den Weggang von Reckitt-Benckiser, durch den der Hallenanbau an die Lobdengauhalle auf Eis gelegt werden musste. Zudem äußerte er sein Bedauern, wonach Entscheidungen nicht im kommunalen Interesse getroffen werden, sondern im unternehmerischen".

Mit Blick zur Vorsitzenden sprach er seinen Respekt dafür aus, "dass es auch in schlechten Zeiten gelingt, einen guten Umgang zu haben und miteinander lachen zu können". Darauf entgegnete Klodt: " Ich schätze die Zusammenarbeit mit Ihnen auch sehr, und wir werden weiter nach Lösungen suchen".

Quelle: Mannheimer Morgen (http://www.morgenweb.de/region/mannheimer-morgen/ladenburg/sportler-und-ganze-teams-verlassen-den-verein-1.2756457)