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Presseecho zum Neujahrempfang

veröffentlicht um 15.01.2019, 00:01 von Dirk Ziegelmeier   [ aktualisiert: 15.01.2019, 00:01 ]
Seilzauber fesselt Besucher

Es gibt Popsongs, die verbinden Generationen ebenso wie es im Sport gelingt, Jung und Alt zusammenzubringen. Das zeigte sich beim Neujahrsempfang der Ladenburger Sport-Vereinigung (LSV) im voll besetzten Hubald-Schmitt-Saal. Bevor am Ende Ex-Tischtennisspielerin Jeannette Friedrich bei ihrem Heimatverein als große Sängerin begeisterte, traten mit Sophie Schmidt und Elisabeth Kirsch auch zwei ihrer talentierten Gesangsschülerinnen vors Publikum. Bei „Ain´t Nobody“, das nach 1983 erst kürzlich in einer zeitgemäßen Version wieder einmal erfolgreich die Hitlisten stürmte, klatschte der ganze Saal mit.

Imagekampagne in Planung

Kaum noch zu halten waren beim Fingerschnippen und Mitbewegen vor allem die „Zumba Kids“. Deren gelungener Auftritt folgte auf dem Fuße. „Ganz toll, welche Begeisterung die Trainerin bei den Kindern weckt“, fand LSV-Vizechef Reinhard Scholz. Dafür hörten die Mädchen um Übungsleiterin Patricia Kranz ebenso viel Applaus wie jene Sängerinnen sowie später auch die mitreißende Seilzauber-Show der Rope-Twister. Nicht zuletzt dank dieses schönen Programms stand die Abkürzung LSV erneut auch für Leidenschaft, Sport, Vielfalt, so das Motto des Vormittags.

In ihrer Rede vereinte die LSV-Chefin gute Wünsche und Motivierendes für alle Aktiven mit einem Rück- und Ausblick. Geplant ist unter anderem eine Imagekampagne. Ein Glanzlicht steht mit dem 25. Jubiläum des Triathlon-Festivals am 20. Juli bevor. Bereits am Freitag, 12. April, soll es mit vielen prominenten Gästen gefeiert werden. Das von Bürgermeister Stefan Schmutz geplante Vorhaben einer neuen Sporthalle im Römerstadion, „hat die Sportwelt aufatmen lassen“. Klodt dankte dem gesamten Gemeinderat dafür, dass 2019 die Renovierung des Römerstadions vorgesehen sei.

Ausdrücklich im Hinblick auf die Kommunalwahl im Mai betonte Klodt, dass es Ladenburg als Schul- und Sportstadt zu festigen gelte. Sie rief dazu auf, Aussagen der Kandidaten in diesem Licht zu prüfen. Denn Sport sei Bildung und „nicht nur ein Freizeitangebot für Interessierte“, so Klodt. „Eine großartige Leistung“ bescheinigte Ehrenmitglied Marion Baumann dem gesamten geschäftsführenden Vorstand, ohne dessen Wirken „wir nicht die Möglichkeit hätten, Leidenschaft, Sport und Vielfalt zu leben“.

Seit 70 Jahren dem Verein treu

Der 83-jährige Horst Müller, der dem Verein seit 70 Jahren angehört, dankte im Namen aller Jubilare für die zuteil gewordene Ehrung. Er war seinerzeit den Turnern des Vorläufervereins beigetreten. „Ich habe bald wieder aufgehört, wurde aber vor 20 Jahren nicht ganz freiwillig wieder aktiviert und mache Gesundheitssport“, erklärte Müller. Sein Fazit: „Die TSG 1864 hat sich zum größten Verein entwickelt: Daran hätte man 1949 nicht denken können.“ Noch mehr Beifall hörte Sängerin Jeannette für ihre starke Interpretation von „A Million Dreams“ aus dem Musicalfilm „Greatest Showman“.

Quelle: Mannheimer Morgen (http://www.morgenweb.de)